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ZeitKunst

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K U N S T _ S O L L _ S E I N

ZeitKunst am UZT startet mit einem hoffnungsvollen Zeichen hinein ins Frühjahr 2021. Das neue Projekt mit der Grazer bildenden Künstlerin Anne Lückl verwirklicht unter Beachtung sämtlicher denkbarer Corona-Regeln eine Maxime: Kunst soll sein!

Viele warten darauf, einige leben davon, andere sehnen sich danach. Weil aber immer noch manches im sozialen Umgang prekär ist, gibt es vorerst keine Ausstellungseröffnung in der Fakultätsbibliothek Theologie. Stattdessen beginnen wir mit einem Bild am Aschermittwoch der Künstlerin. Sie finden es hier virtuell und selbstverständlich auch im Kunstgang der Fakultätsbibliothek. Dort wird Woche für Woche ein weiteres Bild(objekt) hinzukommen, bis Ostern jedenfalls. Auch auf dieser Seite können Sie das Wachsen an Ausdruck und Vielfalt des künstlerischen Schaffens mitverfolgen.

Das erste Bild trägt den Schriftzug und den Titel „Des Menschen Engel ist die Zeit“. Die Phrase zitiert Friedrich Schillers Drama „Wallenstein“ herbei. Dort findet sich das Wort als Gegenpol zu überstürztem Handeln. Wichtige Entscheidungen unter unsicheren Bedingungen standen in den vergangenen Monaten oftmals an, nicht nur für Politiker*innen. Dass schlimme Ereignisse im Verlauf der Zeit an Schrecken verlieren können, bleibt eine Hoffnung in ungewissen Zeiten. ZeitKunst am UZT greift diese Flüchtigkeit auf: Zeit für Kunst und Kunst auf Zeit an einem universitären Ort der theologischen Reflexion.

Anne Lückl hat ihre Ausbildung in Malerei an der Grazer Ortweinschule erfahren und war vier Jahre in Neuenburg in der Westschweiz künstlerisch tätig, bevor sie sich als freischaffende Künstlerin in Graz niedergelassen hat. Ihre Werke sind nicht nur in Ausstellungen zu sehen; die Präsenz im öffentlichen Raum (Zielort: Endstation Andritz) ist ihr ein zentrales Anliegen. Die technisch vielfältigen Arbeiten – Zeichnungen, Malerei, Collage, Teilskulptur auf Leinwand und Papier – fokussieren im Interesse am Menschen. Darin geht es weniger um dessen Abbild, als um ihre / seine Abgründe, Untiefen und Sehnsüchte.

Mit einem Gedicht von Kurt Marti, der Ende Jänner seinen 100. Geburtstag begangen hätte, schließt sich ein Kreis zum Thema Zeit, Gedächtnis und Erinnerung:

Am Anfang war die Zukunft.
Dann häuften sich Erinnerungen.
Am Ende räumt Vergessen auf.

Kunstbeirat

Ass.-Prof. Mag. Dr.theol.

Hans-Walter Ruckenbauer

Institut für Philosophie an der Katholisch-Theologischen Fakultät

Telefon:+43 316 380 - 3156


nach Vereinbarung

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